historisch
Tradition seit 1931
Bäcker aus Leidenschaft in dritter Generation: 1931 fragte Bäckermeister Antonius Jakob seine Arbeitskollegin Maria Petermann, ob sie mit ihm sowohl eine Familie als auch ein Geschäft gründen wolle. Im November des gleichen Jahres eröffneten sie in der „Port“ im Bensheimer Westen ihre „Brot und Feinbäckerei mit Kolonialwarenhandlung. mehr

Als das Ehepaar eine Familie gründen wollte, setzen Freunde einen Pappstorch auf das Hausdach: Der Spitzname Storchen-Bäcker war geboren. Die Kriegs- und Nachkriegszeit war schwierig, es gab damals noch 32 backende Betriebe in Bensheim (heute sind es nur noch 4). Und doch ging es stetig bergauf. Am 01.01.1969 übernahm dann Ihr Sohn, Bäckermeister Werner Jakob zusammen mit seiner Frau Waltraud, geb. Mager, das Geschäft. Der umsichtige junge Unternehmer konzentrierte das Geschäft auf seine Kernbereiche Brot und Feinback- bzw. Konditoreiwaren. 1977 verdreifachte er die Backstubenfläche und baute 1981 den Verkaufsbereich um. In all den Jahren modernisierte er kontinuierlich die Backstubentechnik. Sein Ziel, nur handwerklich beste Qualität zu produzieren, verlor er dabei nie aus den Augen. In diesem Bestreben kreierte er in jahrelangen Versuchen aus überlieferten alten Rezepten das Produkt, mit dem wir auch heute noch in der Region bekannt sind: Das „Odenwälder Bauernbrot“!

1999 übergab er dann einen soliden Handwerksbetrieb an die nächste Generation: Bäckermeister und Konditor Ralf Jakob übernahm mit seiner Frau Beate, geb. Schneider, das Ruder. Schnell kristallisierte sich ihr Ziel heraus. Sie wollten zukünftig ausschließlich mit eigenen Rezepturen backen. „Echte“ Zutaten wie Mehl, Butter und Eier sollten Fertigmischungen bei Krems ersetzen. Und auch bei den Teigen mischte das Team in der Backstube die Zutaten wieder für alle Teige selbst. Diese Entscheidung zahlte sich aus. 2004 wurde die Backstube von 100 m² auf 240 m² erweitert. Zusätzlich eröffnete die Familie eine Filiale in Reichenbach.

Junge Menschen für Berufe im Bäckerhandwerk zu begeistern und aktiv auszubilden, sehen Ralf und Beate Jakob als selbstverständlich an. Ebenso wie die kontinuierliche Weiterbildung im Team. Chefin Beate Jakob schloss vor kurzem den Studiengang zur „Ernährungsberaterin im Bäckerhandwerk“ erfolgreich ab. Kompetent und detailliert berät sie die Kunden bei Fragen rund um das Thema Ernährung, Allergien und Diäten

Vom Storche-Bäcker über den Weststadt-Bäcker bis zum Feinschmecker-Bäcker: Das Motto bleibt gleich „Weil Qualität kein Zufall ist“ weniger

Bäcker
In der „Backstubb“
Unser Handwerk in der Backstube beginnt sehr früh am Morgen: Ab 1:30 Uhr arbeiten in unserer Backstube drei Bäckermeister, vier Gesellen und eine Konditorin an frischen Backwaren für Ihren Genuss.
Außerdem bieten wir immer einem Jugendlichen die Chance, diese schönen Berufe bei uns zu erlernen.

Team
Unser Service-Team
Frische Backwaren erhalten Sie bei unseren freundlichen Verkäuferinnen täglich ab 6 Uhr morgens. Kompetent beantworten sie auch Ihre Fragen rund um unsere Backwaren und nehmen individuelle Bestellungen entgegen. Gerne bilden wir hier engagierte junge Menschen zur Bäckerei-Fachverkäuferin aus. Im morgendlichen Dauereinsatz beliefert unser Fahrer Großkunden in unserer Region mit frischen Backwaren. Gerne können auch Sie gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von diesem Service profitieren – bei Bedarf können Sie uns gerne ansprechen.

Chef und Chefin
Chef und Chefin
Gemeinsam lassen sich die Herausforderungen eines Handwerksbetriebs am besten bewältigen. Beate und Ralf Jakob arbeiten seit der Übernahme der Bäckerei 1999 Hand in Hand. Beate Jakob absolvierte eine kaufmännische Ausbildung im Reiseverkehr. Nach der Heirat und der Geburt ihrer Söhne stieg sie ins Geschäft ein. Gerade bestand die Chefin der Bäckerei Jakob die Prüfung zur Ernährungsberaterin im Bäckerhandwerk.
Als Innungsbester und zweiter Landessieger schloss Ralf Jakob nach dem Abitur seine Ausbildung zum Bäcker ab. Mit Elan folgte er weiter seinen Zielen: Direkt im Anschluss absolvierte er die Lehre zum Konditor. Ein Gesellenjahr in München vermittelte ihm Eindrücke von einem größeren Betrieb mit 30 Filialen. Das Rüstzeug war gesammelt: Er legte an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Weinheim seine Meisterprüfung ab. Mit frischen Ideen und neuem Wissen leitete er ab 1990 die elterliche Backstube.

zurück